Sonnenzeichen
Löwe
Der Souverän — Wärme, die einen Ort zum Landen braucht
Die Kernbedeutung
Der Löwe ist der Tierkreis am hohen Mittag. Fixes Feuer, regiert von der Sonne selbst, flackert er nicht: Eine Löwe-Sonne trägt eine stete, großzügige Wärme — Treue, die bleibt, Lob, das öffentlich ausgesprochen wird, ein Talent dafür, aus gewöhnlichen Anlässen echte Anlässe zu machen. Der Löwe wird als Eitelkeit gelesen, und das verfehlt den Motor: Was er will, ist nicht Aufmerksamkeit, sondern Anerkennung — genau gesehen zu werden, in Bestform, von Menschen, deren Blick zählt. Die Gabe ist Herz im großen Maßstab: Mut, Wärme und Rückgrat in Räumen, in denen alle anderen nach den Ausgängen schielen. Der Schatten ist die Vorstellung, die vergisst aufzuhören — Stolz, der sich nicht entschuldigen kann, Großzügigkeit, die Quittungen aufhebt, ein Hofstaat, wo früher Freunde waren. Am gesündesten ist der Löwe, wenn er die Art Licht ausstrahlt, in der er selbst stehen möchte.
Wie sie sich zeigt
- Als deine Sonne — die Sonne regiert den Löwen, das ist also die Sonne zu Hause: Deine Lebenskraft läuft auf Erschaffen, Führen und darauf, in der Öffentlichkeit unverkennbar du selbst zu sein; am lebendigsten fühlst du dich, wenn die Arbeit deinen Namen trägt und jemand, dessen Geschmack du vertraust, es bemerkt hat
- In der Liebe — du liebst laut und loyal: große Gesten, erbitterte Verteidigung, ungeteilte Aufmerksamkeit; was du zurückbrauchst, ist Freude — ein Mensch, der sich sichtbar an dir freut — und die Reibung ist, dass selbst faire Kritik wie Verrat einschlagen kann
- In Arbeit & Geld — gebaut für die Bühne, ganz gleich in welcher Branche: Führung, Auftritt, Lehre, Markenaufbau, überall dort, wo Präsenz Ergebnisse bewegt; Geld ist für Großzügigkeit und ein wenig Glanz da — die Disziplin ist eine unglamouröse Reserve, die niemand je zu sehen bekommt
- Der Schatten — Strahlen im Übermaß wird zur Ein-Personen-Show: den Raum mehr zu brauchen als die Menschen darin, jeden Ton, der kein Applaus ist, als Angriff zu hören; die Arbeit ist, dich abseits der Bühne lieben zu lassen — unbeleuchtet und gewöhnlich
Fragen zum Verweilen
- 1
Für wessen Anerkennung spielst du noch — und würde dieser Mensch ehrlich so viel von dir verlangen?
- 2
Wann warst du zuletzt ganz du selbst, völlig ohne Publikum — und wie hat sich das angefühlt?
- 3
Welche Entschuldigung schiebst du auf, weil der Stolz ihren Preis zu hoch angesetzt hat?
Wo steht das in deinem Chart?
Mein Chart lesen